Aerospace & Defence Manager Podcast (Brainseeker)

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News & Karriere in Aerospace und Defence

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00:00:13: Ein heutiger Gast ist Hendrik Taulinen, Senior Investment Officer aus Kanada.

00:00:21: Aber es spricht nicht nur Englisch sondern es spricht fließend Deutsch!

00:00:24: Wir haben uns kennengelernt auf dem Tag der Luft- und Raumfahrtregion.

00:00:28: Herzlich willkommen lieber Herr Taulien.

00:00:30: Herzlichen Dank für die Anladung Herr Henkel, freut mich.

00:00:32: Ja Hamburg... Großer Luftwandsstandort und in Kanada großes Land werde ich gleich ein paar zahlen Daten Fakten nennen, die mir hier Chat GPT ausgespuckt hat.

00:00:45: Aber Kanada hat eben auch einen großen Aerospace und Defense Sektor.

00:00:49: wie groß der ist werden wir gleich herausstellen werden aber auch allgemein bisschen über die kanadische Wirtschaft natürlich sprechen und auch über die Brücken, die bereits gebaut wurden von der deutschen Wirtschaft nach Kanada.

00:01:04: Wir wollen hier gar nicht tiefgehend über Politik sprechen obwohl heute ein wichtiger Tag ist in den Vereinigten Staaten.

00:01:11: Heute finden die Midterm-Wahlen statt.

00:01:14: hier und da werden wir vielleicht natürlich auch dann das Thema Politik ansprechen.

00:01:18: Das wird sich gar nicht vermeiden lassen.

00:01:19: aber uns geht es natürlich um Wirtschaft Sammarbeit, hohe Operationen.

00:01:24: Wir wollen Anregungen geben, Chancen aufzeigen und da ist Kanada natürlich in aller Munde im Moment auch in der EU.

00:01:33: in Hamburg sowieso gibt es eine große Partnerschaft.

00:01:36: Da hatten sie auch mal was mit zu tun Herr Taulin oder?

00:01:39: Ja stimmt also Hamburg ist natürlich immer ein Reisewert Auch wenn als gebürtige Berliner man das nur zweite Priorität sein würde aber gerade was die Luftfahrtssekte betrifft neben dem Maritim natürlich.

00:01:52: Da hat Hamburg eine Ausrahmenbestellung in Bezug auf Kanada, weil es existiert eine seit vielen Jahren gut funktionierende enge Partnerschaft zwischen dem Luftfahrt-Cluster in Hamburg, Hamburg Aviation.

00:02:04: und den Gegenstück im Counterpart in Kiewek, Eiro Montréal kann man sich ungefähr als Cluster in Montreal ähnlich vorstellen wie in Hamburg Und großer Hersteller für diejenigen, die jetzt hier so reinhören und gar nicht aus der Branche kommen.

00:02:19: Also Bombardier ist sicherlich sehr bekannt.

00:02:23: Können Sie noch ein paar Firmen namen droppen?

00:02:26: Die da für unseren Wirtschaftssektor relevant sind und die eine große Bekanntheit haben oder sagen wir mal mehrere tausend Beschäftigte in unserer Branche Absolut, also Bombardier als sicherlich einer der größten kanadischen, generisch-kanadische Player haben sie schon genannt.

00:02:44: Da gab es ja auch vor ein paar Jahren dann den Einstieg von Airbus, da auch wieder die Verbindung zu Deutschland und Hamburg, die das Flugzeug was Bombardiers entwickelt hat eben als die C-Serie jetzt die A-Mirabelle gebaut wird wo Airbus mittlerweile nicht nur in Von Montréal auf einen anderen Standorten in Kanada, sei es den Ford A-Reim ist seit deinundachtzig mit dem Helikoptern.

00:03:09: Sei es die Fans ins Basebereich sehr stark vertreten ist.

00:03:12: Gleiches gilt natürlich für etliche internationale Player aus den USA.

00:03:17: Aber wenn man sich mal Kanada anschaut.

00:03:19: Kanadas Luftfahrtssektor wie gesagt ist kein kleiner Sektor und gerade im Großraum Montreal in Québec da sind ungefähr, ja, fünfzig Prozent der kanadischen Luft- und Raumfahrtaktivitäten gebündelt.

00:03:31: Da gibt es natürlich noch große Player wie zum Beispiel CRI die weltweit soweit ich weiß den ersten Rang belegen wenn es um Flugsimulatoren geht.

00:03:38: also viele Lufthansa Piloten werden irgendwann auch vor virtuellen Cockpits von CRI gesessen haben.

00:03:45: Kannada oder Standort Montreal speziell ist auch Nummer drei weltweit.

00:03:49: Wenn es um Engine geht Aircraft Engines, da ist sicherlich ein Ausgang Pratt & Whitney Kanada genannt, die auch einem anderen deutschen Unternehmen, MTU auf verschiedene Artenweise.

00:04:01: Es gibt Landing Gear Systems von Eurodeftek Space Robotics Satelliten, die von MDA gebaut werden.

00:04:08: also das wären so große Player aus Kanada und Nordamerika.

00:04:12: Vielen Dank erstmal für den Überblick.

00:04:13: Ich versuche mal jetzt die harten Fakten zur kanadischen Wirtschaft hier zu nennen, damit die Hörer eine Vorstellung haben.

00:04:19: nachdem wir uns da kennengelernt haben habe ich auch nochmal dann spät abends geguckt na kanadische Wirtschaft wie viele Einwohner haben sie denn?

00:04:26: ist ja ne riesen Riesenland auf der Landkarte das wissen wir alle.

00:04:31: also Kanada hat knapp einundvierzig Millionen Einwarner Ein Mathematisch knapp die Hälfte von Deutschland, aber es ist ein Quote sechs und halb Prozent.

00:04:40: Sie korrigier' mich bitte wenn ich hier irgendein Quatsch erzähl'.

00:04:43: Das BIP liegt zum Vorquartal um-und bei ein Prozent.

00:04:47: also keine Stagnierung, keine Stagnerzone sondern ein Wachstum ist immer noch vorhanden.

00:04:55: Und jetzt sagt mir Shad GPT hier Wirtschaftsbeitrag Aerospace Aerospace-Arbeitsplätze über zweihunderttausend im Defensebereich, über achtzigtausende Arbeitsplätze.

00:05:14: Sehe ich sie nicken oder mit dem Kopf schütteln?

00:05:16: Passt das so ungefähr von den Rahmendaten?

00:05:19: Das passt dadurch dass wir jetzt hier keinen volkswirtschaftlichen und stochastischen Austausch haben.

00:05:24: Passt es wunderbar!

00:05:25: Und die Verteidigungsausgaben wachsen wahrscheinlich auch wie in der EU?

00:05:30: Also ich glaube diese Situation Ist einerseits ähnlich, andererseits anders.

00:05:34: Hier hat ja gesagt Kanada ist ein großes Lande.

00:05:39: also Sie erwähnten die gut vierzig, einenvierzig Millionen Einwohner.

00:05:43: zum Glück haben sie die Erhebung jetzt gemacht mit Chatchi Bt, neunzehntachzig wo es noch keinen Chachi Bt gab.

00:05:49: Da wären sie auf eine Einwohnerzahl von rund zwanzig Millionen gekommen.

00:05:52: Also es ist die Hälfte von Deutschland, aber vor gut vierzig-fünfundvierzig Jahren war's nur ein Viertel von Deutschland.

00:05:57: also ein rasantes Wachstum über qualifizierte Einwanderung.

00:06:01: Aber Kanada ist eben auch das zweitgrößte Land der Welt zehn Millionen Quadratkilometer nach der russischen Föderation und eben von drei Seiten vom Wasser umgeben.

00:06:10: Das ist dann auch der Unterschied zu Deutschland.

00:06:13: Deshalb die Verquickungen sowohl vom Luftfahrtbereich als auch vom Defensebereich zum Maritimesekt zur Seefahrt und auch den militärischen Aspekt eben sehr wichtig ist.

00:06:24: Ähnlichkeiten bestehen, diese Zeitenwende die in Deutschland programmiert wurde haben wir jetzt vielleicht nicht so ein catchy Begriff in Kanada aber es wurde im Laufe des letzten Jahres.

00:06:34: letztem Jahr wurde eine New Defense Industrial Strategy vorgestellt.

00:06:40: Ähnliche überlegen wie Deutschland das kann da eine eigene Souveränität in verschiedenen Bereichen herstellen will, um da einfach jetzt mal eine Zahl in den Raum, in den Ring zu werfen.

00:06:50: Also wir reden über die nächste Dekade von ungefähr fünfhundert Milliarden, die auch in Kanada investiert werden sollen in verschiedene Bereiche des Defensebereichs Luft, Land und eben auch

00:07:02: See.".

00:07:04: Und Sie sind – um das auch nochmal hier vollumfänglich zu beschreiben – nicht nur für diese Branchen aktiv sondern sie sind übergreifend aktiv.

00:07:14: Also wir können gerne auch hier natürlich über andere Branchen sprechen, über die Wirtschaft.

00:07:20: Die Hörer dieses Podcast sind eben wirtschaftlich interessiert und sind nicht nur auf Airways und Defense beschränkt sondern es sind durchaus gut diversifiziert.

00:07:30: Und ich kann mir vorstellen dass aufgrund der politischen Lage ihnen die Tür eingerannt wird.

00:07:37: also insofern vielen Dank das sie sich die Zeit nehmen.

00:07:40: Ich kann mir vorstellen, dass da jetzt eine ganz große Schlange vor ihrem Büro oder ihrer Botschaft ist.

00:07:45: Sie arbeiten in der kanadischen Botschaft haben da ihr Büro korrekt ja?

00:07:49: In Berlin damit die Hörer auch ein Bild vor Augen haben.

00:07:54: Haben sie unfassbar viele Anfragen in Relation zu vor drei oder fünf Jahren?

00:07:59: Oder ist das stark gewachsen?

00:08:02: ist exponentiell gewachsen, würde ich sagen.

00:08:05: Also es war nicht so das vorher kein Interesse an Kanada war.

00:08:08: Kanada ist ja bekanntermaßen ein G-Siebenland.

00:08:10: Das heißt also da wie Sie angedeutet haben gibt's dann entsprechend... starke Wirtschaftsbereiche im primären Sekundär als auch der ZER-Sektor.

00:08:18: Das fängt an beim gesamten Rohstoffsektor, wo Kanada zu eines der rohstoffreichsten Länder gehört sei es Öl-, Gas-, Metallemineralien.

00:08:26: Wo kann er dabei über sechzig Metalle Mineralien produzieren?

00:08:29: Wir bei vielen sind wir was die Vorkommen betrifft unter den Top Fünf und dann verantwortlich für rund zwanzig Prozent der weltweiten Explorationsausgaben.

00:08:38: also in Afrika Südamerika neue Bergbauprojekte entstehen.

00:08:41: Da stehen oft auch kanalische Unternehmen dahinter.

00:08:44: Wir hatten ja schon den Luftfahrtbereich angedeutet, also im Sekundärbereich produzierendes Gewerbe ähnlich der Automobilsektor.

00:08:52: Das ist eine Sache die wenn wir Unternehmen mit Kunden neu reden nicht immer so bekannt sind.

00:08:57: das kann er da ungefähr zehn OEM Werker hat in Südwest-Ontario.

00:09:02: Man kennt das halt nicht so, weil es gibt eben keine Canadian Brand.

00:09:06: Das sind europäische asiatische oder amerikanischen Hersteller die da produzieren also Verarbeitungsgewerbe sei es dann auch der Maschinenbau als Enabling Technology für Endkunden, enden Industrien wie den Rohstoffsektor.

00:09:20: Die Landwirtschaftsindustrie, die chemische Industrie und so weiter aber eben auch im Servicebereich.

00:09:25: Kanada war das erste Land was man nationale AI-Strategie hatte Bildung zum Aufbau dieses Sektors ausgegeben hat.

00:09:33: Schon seit den, glaube ich, siebzehr Jahren, achtziger Jahre viele Hollywood-Filme werden in Kanada teilweise gedreht aufgrund von Taxuncenter.

00:09:41: also wenn Sie sich mal so ein paar Komödie aus den achtzehr jahren anschauen und genau hinschauen dann ist das nicht Downtown New York Fifth Avenue sondern es ist Toronto.

00:09:48: was man im Hintergrund erkennt fällt mir jetzt einen Poliserkern um.

00:09:51: die zum Beispiel gab's ja immer so Filme.

00:09:53: Also Kanada ist da sehr breit aufgestellt, aber das letzte Jahr die letzten anderthalb Jahre waren noch mal eben massiv was die Begehrlichkeiten der Zusammenarbeit als auch eben des wirtschaftlichen Interesses betrifft.

00:10:07: Das hat verschiedene Gründe.

00:10:09: einen hatten sie hat man ja schon ein bisschen angesprochen in den Verteidigungsbereich dass eben Kanada eben auch seine Key Saw Brain Capabilities ausbauen will.

00:10:18: das hat zehn wenn ich die nennen darf zehn Gebiete, wo man sich eben prioritär aufstellen will.

00:10:25: Das ist der Aerospace-Bereich, das ist der Bereich Munition, das is der Bereich digitale Systeme, inklusive künstliche Intelligenz und Quantum, dass es in Service Support für die Marine, für die Luftwaffe als auch für die Landstreitkräfte... Personal Protection, also Medical Countermeasures und so weiter.

00:10:45: Sensoren für Marine, für Electronic Warfare.

00:10:48: Das ist ein Spaceschema, das ist ein spannendes Thema können wir auch gleich mal drauf kommen.

00:10:52: Spezialisierte Hersteller und zum Beispiel Eisbrecher brauchen wir nicht in Deutschland, auch dann Klimawandel wahrscheinlich nicht mehr.

00:11:00: In Kanada werden die noch gebraucht im Norden.

00:11:04: Dann der nächste Bereich sind Training und Simulation und das ganze Thema autonomes Systema.

00:11:08: Das umso die zehn Capabilities im Defensebereich wo wie den Schwerpunkt dieser genannten Defense Industrial Strategy anwenden wollen.

00:11:16: Und da gibt es natürlich unheimlich viele Überlappungen, Thema Dual Use auch zum zivilen Aerospace Sector als auch zu Industrien wie Maschinenbau, wie Transportation und so

00:11:27: weiter.".

00:11:30: Automobil OEM genannt, auch in unserem Gespräch als wir uns kennengelernt haben.

00:11:36: In Hannover hatten sie das erwähnt wo ich ja ganz erstaunt war?

00:11:39: Ich glaube auch einige Hörer wahrscheinlich so wie ich hoffentlich sagen oh das wusste ich gar nicht.

00:11:44: ist die Industrie dort ähnlich unter Druck wie hier in Deutschland?

00:11:49: Gut, das ist ein Thema was glaub ich weltweit die Industri betrifft zum Beispiel die westliche Welt.

00:11:55: Das war auch in Kanada so Gut, Kanada hat versucht vor ein paar Jahren durch die Ausstellung des EV-Themas und auch die Verzahlung zur Premierwirtschaft.

00:12:05: Weil Kanada eben die entsprechenden Rohstoffe zu Kartonproduktionen, zur Batterieproduktion usw.

00:12:12: voranzustellen.

00:12:13: In dem Zusammenhang hat auch unser Büro hier etliche Unternehmen begleiten dürfen, Niedergelassen haben, dass der Powerco, also Volkswagen anhängig die da eben eine Batterieproduktion hochziehen wollen.

00:12:27: Aber wie in der gesamten westlichen Welt hat sich vielleicht die EV Mobilität nicht ganz so flächengreifend durchsetzen können?

00:12:37: Es hat natürlich in Kanada auch noch ein bisschen an Nordamerika mit den Distanzen zu tun.

00:12:41: Ein gewisser Druck entsteht natürlich auch aufgrund der nach wie vor sehr engen Verzahnung mit dem US-amerikanischen Markt, Thema Zölle für Exporte.

00:12:51: Also insofern ein gewisser Druck war da.

00:12:53: was wir in Kanada nicht haben ist der Druck auf der Energiekostenseiter.

00:12:56: die ist deutlich günstiger.

00:12:58: Jetzt haben sie die USA erwähnt.

00:13:00: heute finden die Mittermwahlen statt.

00:13:02: dass da eine gewisse Abhängigkeit vorhanden ist das kann man ja nicht leugnen Das ist offensichtlich und das ist auch in aller Munde.

00:13:12: Aber wie blicken Sie jetzt persönlich auf dieses Thema Zölle, Abhängigkeit von den USA?

00:13:18: Ich glaube die Strategie ist auch deutlich geworden.

00:13:20: Das habt mir ja gesehen als Frau von der Leihender Den kanadischen Premier zu Gast hatte der nicht mehr Justin Trudeau heißt Jetzt bin ich schlecht vorbereitet sondern helfen sie mir.

00:13:35: und Ja, insofern ist man da ja auch nach außen ganz offensiv aufgetreten.

00:13:42: Also wir sprechen hier über keine Geheimnisse.

00:13:44: wie blicken Sie auf dieses Thema?

00:13:49: Was hat das für eine Relevanz jetzt gegebenenfalls für die Firmen aus Europa, die dann in Kanada investieren?

00:13:56: Ich glaube, da gibt es verschiedene Aspekte.

00:13:58: meine ganz persönliche Meinung ist, dass ich eigentlich ein Fan von Freihandel bin.

00:14:05: Sofern es fair und reguliert ist und eben auch dann homegrown Märkte nicht zerstört sondern sich komplementär ergänzt.

00:14:15: Wir reden ja sehr häufig in Nordamerika oder haben sie lange von einem gemeinsamen Markt geredet.

00:14:21: das sehe ich auch bei unseren Kunden.

00:14:22: also ich mache diesen Job jetzt rund zwanzig Jahre.

00:14:25: Und wenn ein deutsches Unternehmen Mit oder ohne unsere Hilfe nach Kanada er expandiert hat, sich dort niedergelassen hat mit einer Produktionsstätte.

00:14:34: Dann war das in den wenigsten Fällen rein für den kanadischen Markt allein aufgrund... Sie hatten es ja von Schlagen gesprochen der Einwohnern größer.

00:14:41: wir haben eben nur die Güte für einen Vierzig Millionen.

00:14:44: Das sieht natürlich ein bisschen anders aus.

00:14:45: wenn man den USA-Markt noch dem mexikanischen dazu zunimmt reden bei ihm dann von rund fünfhundert Millionen Konsumenten die in den drei Märkten zusammen sind.

00:14:54: Das heißt, sehr häufig war Kanada eine Art Sprungbrett auch zur Belieferung des amerikanischen Marktes oder auch umgedreht und historisch gesehen aufgrund der historischen Verzahnung von Deutschland und den USA.

00:15:06: Speziell nach dem Zweiten Weltkrieg war natürlich der Erstschritt für die allermeisten deutschen Unternehmen nach Nordamerika in die USA Und dann später wurde dann Richtung Mexiko und Kanada expandiert.

00:15:16: Die letzten Jahre Aufgrund auch der zwei Präsidentschaften von Herrn Trump haben da ein gewisses Umdenken oder Neu-Evaluierung der Situationen aufseiten der deutschen Kunden hervorgebracht.

00:15:30: Das natürlich viele aufgrund einer starken Involverierung, Verzahlung mit US-amerikanischen Kunden ihre Präsenz dort nicht aufgeben werden und wollen.

00:15:38: Und wie gesagt das macht keinen Sinn weil der Markt ist ja nach wie vor da und es groß genug.

00:15:42: aber dass wir vermehrt einen Trend sehen, dass Unternehmen sagen naja Zölle ist keine Sache, die man vielleicht historisch aus Europa auch nicht kennt.

00:15:51: Schwierigkeiten aber wie der Schwabe immer so schön sagt das lässt halt einen Geschmäckler.

00:15:57: und da ist Kanada mit einer verlässlichen in dem Sinne positiv konservativen Ansatz an Wirtschaft, an Freihandel und eine auf lange Sicht ausgelegte Stabilität als Partner scheint da offensichtlich immer mehr begehrter zu sein bei den Unternehmen, sodass ich sehr häufig feststelle in den letzten Monaten das Expansion im Nordamerika häufiger auch in Kanada geschehen.

00:16:19: Nach wie vor gibt es ja das Freihandelsabkommen in Nordamerica und das war ursprünglich mal NAFTA, das North American Free Trade Agreement.

00:16:25: seit Anfang Mitte der Neunziger und dann unter der ersten Präsidentschaft von Herrn Trump hat sich das geändert, hieß dann News MCA oder KUSMA, je nachdem welches Akronymen welchen Landes man zuerst stellt.

00:16:37: und nach wie vor gilt es.

00:16:39: Es wurde jetzt zwar nicht langfristig verlängert sondern jetzt hat man sich geeinigt dass man das im Jahresrhythmus sich zum Review anschaut.

00:16:47: aber nach wie vorgilt das?

00:16:48: Und viele wahren Nordamerika sind auch kUSMA compliant noch Aber es ist ein erhöhter Aufwand und natürlich für einen SME, für ein KMU-Unternehmen in Kanada der zusätzliche bürokratische Aufwand werden sie dann eben nicht betroffen waren, um ihm zollfrei weiter liefern zu können.

00:17:04: Das ist nicht für jeden unbedingt darstellbar.

00:17:06: insofern auch aus kanadischer Sicht werden mehr und mehr Absatzmärkte in Europa geöffnet Und deutsche Unternehmen, derzeit Kanada.

00:17:15: Ich sage dir gar die Gelder, die da bereitgestellt werden sollen im Verteidigungsbereich mit dem Überlap zum Dual Use.

00:17:22: Thema kritische Rohstoffe können wir gleich nochmal drauf kommen.

00:17:25: Da sehen jetzt mehr und mehr ein generisches Interesse auch rein am kanadischen Markt unabhängig davon dass viele Unternehmen eine Art duale Strategie Richtung Kanada und Richtung USA fahren.

00:17:36: Nehm ich das Stichwort gerne auf weil sie es eben angesprochen haben kritische Rohstoffen.

00:17:42: Welche meinen Sie damit oder welche Botschaft wollen sie uns damit auf den Weg geben?

00:17:47: Ja, es ist ja nicht neu.

00:17:50: Das Kanada ein sehr hochstoffreiches Landes und da denken Sie an irgendeinen Rohstoff also an Kali Salz.

00:17:56: das Kanada Nummer eins mit steigender Weltbevölkerung, Klimawandel ist die Notwendigkeit zur Düngemittelproduktion effizienter Nahrungsmittel herzustellen, steigt jedes Jahr.

00:18:07: Und da ist Kanada die Nummer eins in einer Provinz, die viele Deutsche vielleicht nicht gleich aussprechen können namens The Scare Train.

00:18:14: das ist so in West-Zentral Kanada.

00:18:16: Da sitzen halt die größten Kaliseits Produzenten der Welt.

00:18:19: Kanada nimmt die zweite Position bei Uran ein, bei New Optane, Palladium Nummer drei, Aluminium Kobalt, Indium Plati Nummer vier, Nickel glaube ich Nummer sechs Lithium, seltenerden Grafit.

00:18:33: Also all das was man auch braucht für die neuen Technologien sei es Sensorenherstellung, sei es Beschichtungen im Verteidigungsbereich, im Luftfahrtbereich und sei es für Batterieherstellung.

00:18:45: All das bietet Kanada.

00:18:47: Das bietet es nicht erst seit gestern aber wir sehen in den letzten ein zwei Jahren einen vermehrtes Interesse auf europäischer auf deutscher Seite auch dass aus Kanada zu beziehen weil Weil viele dieser Rohstoffe, wie halt seltener Erden, Lithium gibt es nicht in jedem Land verfügbar und da verhalten sich dann vielleicht andere Märkte.

00:19:08: Gerade speziell in Asien, ich denke vielleicht an China.

00:19:11: Da verhalten sie sich etwas volatiler und nicht so verlässlich.

00:19:15: Und insofern wird Kanada als Bezugsquelle immer sichtbarer.

00:19:22: Kulminierte alles letztes Jahr im August als wir in der Botschaft einen Letter auf Intent unterzeichnen durften zwischen der Bundesministerin Frau Reiche und unserem kanadischen Rohstoffminister Herr Hodgson, wo genau das wiedergeschrieben ist.

00:19:36: Dass eben Kanada diese Rohstoffe hat und deutsche Industrie da zunehmend beziehen möchte.

00:19:43: aber und auch da sehen wir wieder Potenzial für unsere Kunden es geht auch darum dass Kanada-Design-Rohstoffsektor weiter ausbaut und zwar nicht nur upstream mit der Produktion wie es vielleicht auch ein Schwellenland tun würde sondern vermehrt auch dem das mittlere Segment die Die Raffinerien, die das Processing der Minerals in Produkte, die mir europäische Industrie eben leichter gleich direkter einsetzen kann im Wertschöpfensketten.

00:20:07: Dass man sich da entgegen kommt und von deutscher Seite bietet das Unterstützungs- und Investitionspotenzial für die ganze Maschinenanlagenbauer.

00:20:14: Es gibt den KfW Rohstoffon zum Beispiel als eine Möglichkeit der Finanzierung.

00:20:18: Beide Länder arbeiten derzeit an einem anderen Vehikel.

00:20:21: Wie man da entsprechend die Rohstoffe für die deutschen Großunternehmen, sei es die Automobilbauer oder Maschinenbauer, die Luftfahrt und Raumfahrtunternehmen dazu nimmt aus Kanada beziehen.

00:20:34: Was muss ein deutsches Unternehmen sonst noch so mitbringen?

00:20:37: Damit sie sagen okay du kommst an der Schlange vorbei Der Stapel auf dem Schreibtisch ist groß und das ist für mich ganz besonders attraktiv.

00:20:49: Mit euch spreche ich besonders gerne, also nennen wir es Kind beim Namen.

00:20:52: sie haben eben der Stichwort KMU SMI genannt.

00:20:56: Ich habe das sehr oft erlebt dass Milliarden große Konzerne gerade Familien geführte Unternehmen sich als KMUs bezeichnet haben.

00:21:07: Das fand ich ganz lustig weil In der Meinung, wenn man fünf Milliarden Umsatz macht ist man vielleicht nicht mehr nach meiner Definition ein unbedingt einen KMU.

00:21:17: Es ist ja sehr sympathisch sich als Mittelständler nach außen hin zu vermarkten das wissen wir beide.

00:21:22: aber was müssen deutsche Firmen da aus ihrer Sicht mitbringen?

00:21:26: und sie können gerne auch polentiert sagen bitte bleibt mir weg wenn ihr dieses oder jenes wollt oder wenn ihr nur fünf Mitarbeiter habt oder so, also nicht dass sie da irgendwie dann... Dass sich Leute bei ihnen melden wollen sagen lieber Heinkel das bringt mich gar nicht nach vorne.

00:21:43: und die kanadische Wirtschaft.

00:21:44: Ja das ist vielleicht auch das angenehme an Nicht nur an meinem Studienbüro der sehr weich ist sondern auch an der Position.

00:21:50: wir sind ja alimentiert vom kanadischen Steuerzahler.

00:21:53: Also selbst wenn unser Team hier wie so eine Art kostenlose inhausunternehmensberatung agiert Achtzig Prozent der Zeit bin ich draußen bei irgendwelchen Unternehmen, um Projekte zu besprechen.

00:22:03: Der Rest sind dann entsprechende Pflichten wie ein Botschafts- angestellten Verhältnis auch mitbringenden repräsentativer Form oder entsprechender Besuche von Ministern, von Premiers usw.

00:22:15: Aber die meiste Zeit bin nicht draußen beim Kunden und da ist die Bandbereite vom Dachskonzern bis hin zu den genannten kleinen Mittelständlern – mit fünf Mann!

00:22:24: Auch diese Felder hatte ich schon.

00:22:26: Da sind uns erst mal jeder gleich lieb.

00:22:29: Es geht darum, dass das Unternehmen sicherlich seine Hausaufgaben gemacht hat weil eine Expansion ins Ausland speziell über See die macht man gerade als kleinerer Mittelsteller nicht einfach so.

00:22:39: Weil wir haben Zeitunterschiede.

00:22:41: Kanada ist ein großes Land.

00:22:43: Das fängt an bei minus vierenhalb Stunden ganz in der Ostküste und geht bis minus neun Stunden Vancouver wenn ich eben nur eine begrenzte Mitarbeiterzahl habe hier im Stammsitz in Deutschland.

00:22:53: Irgendeine muss sich ja darum kümmern, das aufzubauen.

00:22:56: Und auch wenn Kanada vielleicht oft aus deutscher Sicht als das europäische Nordamerika scheint... sei es aufgrund der Einwanderungskultur, sei es das kanadarmetrischen System ist und etliche andere Faktoren.

00:23:08: Es ist trotzdem ein anderer Markt in Übersee mit einer anderen Zeitzone, mit einer trotzdem anderen Kultur Und dafür muss man entsprechende Kapazitäten hier in Deutschland schaffen.

00:23:18: Wenn das Unternehmen das hat dann sind wir sehr gerne behilflich und beraten zu allen Aspekten rechtlicher steuerlicher finanzieller Art Kontakte strategisch finanziell und so weiter.

00:23:29: Das Maß der Involvierung auch von unserem großen Netzwerken Kanada, das ist natürlich dann immer unterschiedlich, je nachdem wie groß das.

00:23:36: aber ich hatte wie gesagt große DAX-Konzerne, die nicht ein bisschen behilflich sein konnte bei ihrem Aufschlag in Kanada.

00:23:43: Als auch ein Beispiel war mal ein paar Funny Cases, einmal ein curious Theater nach Montreal begleitet, die da eine Städte aufgemacht haben.

00:23:53: Eine bayerische Bäckerei in den Yukon also ganz oben im Nordwesten wo es nur gravel roads gibt und man im Winter wenn dann die Schneeschwell zu kommt die Yukon und der Klondike River, also all diese Reportagen, die man vielleicht aus deutschen Spatenkanälen kennt.

00:24:07: Wenn wir über Wasser treten dann nutzt man diese Bodenboardwalks teilweise um zu paddeln auf den überfluteten Straßen und da durfte ich mal eine bayerische Bäckerei hin begleiten.

00:24:19: das hat doch sicherlich einen persönlichen Interesse des Gründers damals zu tun.

00:24:22: Also wie Bandbreite ist sehr groß und jeder ist uns gleich lieb.

00:24:25: natürlich dass Maß der der Involvierung auch der Sache die berücksichtigt werden müssen Die sind unterschiedlich, wenn ich ein komplexes Produktionssystem aufbaue oder wenn ich vielleicht nur einen Verkaufsbüro aufmache.

00:24:37: Schön dass Sie das ansprechen!

00:24:38: Ich kann nicht wegschalten, wenn sich diese Ice Road Truckers sehe... ...ich glaube die auf D-Max oder so auf irgendeinem Sender wollen wir also... durchschaltet.

00:24:48: Rund zwanzig Uhr kurz vorm Schlafen gehen, was man vielleicht gar nicht tun sollte und dann hört man so das Eis knacken und dann bleiben die liegen und müssen dann Schneeketten in der Regel anlegen.

00:24:58: alles ganz spannend geschnitten auch, dass man noch mal wach wird und gar nicht einschlafen kann.

00:25:04: also wirklich faszinierend.

00:25:06: jeder der es gesehen hat wird das nachempfinden können.

00:25:09: welche drei Fehler machen?

00:25:11: Ja Sie waren auch schon sicherlich vor Ort und haben das selber erlebt?

00:25:16: Es war vor Ort.

00:25:16: Also es kann sehr klischeehaft nordamerikanisch sein, Downtown Toronto – das ist wie in einer US-Armitanischen Großstadt teilweise was die Häuserschlucht betrifft, was den Speedes Business betriffe.

00:25:26: Aber fahren sie in diese weite Landschaft in der Privieh wo sich zwei Tage lang fahren können durch Kornfeldern sieht alles gleich aus.

00:25:32: oder hoch in den Norden.

00:25:33: ich war im Yukon, ich war da in Dorset City.

00:25:35: Ich war dann in Northwest Territories.

00:25:38: Mein persönlicher Kälte-Rekord ist auch nicht Klischeehaft aus Sybien, auch wenn ich da früher auch beruflich zu tun hatte.

00:25:44: Sondern aus Kanada.

00:25:45: es waren minus zweiundfünfzig Grad an einem sonnigen Morgen in Saskatchewan.

00:25:50: Da haben wir sie wieder die Provinz.

00:25:52: Das ist genauso schlimm wie minus zwanzig und wenn man da in diesen Orten ist, dann geht's darum einfach, wie macht man Dinge pragmatisch?

00:26:00: Und die sind dann vielleicht nicht so stark reguliert wie in der Regierungsmeile in Berlin.

00:26:05: Also es ist wirklich so.

00:26:06: Ein gewisser Abenteuergast, ein Pioneering-Spirit finden Sie definitiv in Kanada und seiner weiten Landschaft.

00:26:11: Aber schuldig hatte sie unterbrochen!

00:26:13: Nein nein vielen Dank nochmal für die Ergänzung.

00:26:15: ich wollte das ja auch von Ihnen hören.

00:26:17: unbedingt worauf ich hinaus wollte is welche drei Fehler machen europäische Unternehmen?

00:26:24: Die ihnen jetzt zu spontan einfallen wenn sie in Kanadar investieren oder wenn die da eine Liederlassung aufbauen wollen, gibt es da so ein zwei drei takes von ihnen wo sie sagen also bitte das machen Sie alle falsch.

00:26:41: Wirklicherweise machen das nicht alle falsch und Deutsche oder westeuropäische, mitteuropäliche Kunden ja häufig schon über die Jahre Jahrzehnte genug Auslandserfahrung haben und auch sehr häufig bevor.

00:26:53: der Kanada ist ja seltenster erste internationale Standort.

00:26:56: Da sind ja historisch gesehen je nach Branche entweder an Grenzenländer in Mittel- und Osteuropa vielleicht aus zwanzig dreißig Jahren Kostengrund schon da asiatische Märkte als Zuliefer oder Absatzmärkte irgendwo in der Welt.

00:27:08: also da gibt es ja häufig sehr schon Erfahrungswerte was den Gang ins Ausland betrifft.

00:27:13: Aber irgendwann steht dann vielleicht Nordamerika an und irgendwie da hat man schon etwas in den USA, und sagt jetzt aufgrund der steigenden Bedeutung des kanadischen Marken möchte man zusätzlich was machen oder der Erstlaufschlag in Nordamerica soll aus persönlichen Gründen, aus politischen Gründen oder auf jeden Fall persönliche Einschätzung in Kanada erfolgen?

00:27:30: Ich hatte es ja schon erwähnt also häufig werden nicht... Der eine Fehler immer gemacht, viele machen keine Fehler.

00:27:37: Hat damit auch zu tun dass sie sich die entsprechende Beratung und Hilfe suchen.

00:27:41: Sehr häufig ist es auch gern gesehen weil als Regierung sind natürlich sowohl unsere als auch die der Kollegen aus den entsprechenden zehn kanadischen Provinzen und drei Territorien oder auch den Kommunen kostenlos.

00:27:52: Und das wäre ja jetzt nicht unbedingt ratsam diese Unterstützung dieser Erfahrung abzulehnen.

00:27:57: Nichtsdestotrotz erleben wir immer wieder was ich vorhin schon ein bisschen angerissen habe ist naja Mensch wird zwar mal drüben in Kanada Das fühlt sich alles vielleicht ein bisschen subjektiv näher an Europa, an Deutschland.

00:28:08: Anders als vielleicht man es aus manchen Gebieten der USA kennt ohne zu sagen was jetzt besser ist einfach nur so ein subjektives Gefühl.

00:28:15: das wird schon irgendwie laufen.

00:28:17: Ich sage das schon, es ist ein Land.

00:28:18: Da sind ein paar Tausend Kilometer die überbrückt werden müssen.

00:28:21: Es sind Zeitzonen teilweise bis zu minus.

00:28:24: neun Stunden also die entsprechende Billing-Time der Executives oder dann eben eine Projektverantwortlichen mit dem Tagesgeschäft hier.

00:28:32: da sollten entsprechenden Kapazitäten bereit gestellt werden und auch wenn gewisse Parallelen Gemeinsamkeiten bedar sind auf verschiedenen Bereichen – es ist trotzdem ein anderes Rechtssystem.

00:28:42: Also während wir in Deutschland uns berufen können Das nordamerikanische Recht ist dann doch ein bisschen anders.

00:28:49: Da gibt es natürlich dann oft einen H-Effekt für Unternehmer, gerade von den Unternehmen die jetzt vielleicht nicht ganz so Anglophone-Ländern bis jetzt unterwegs waren.

00:28:58: Gibt's ein dickes Vertragswerk wo erst mal ganz viele präambeln sind bevor man zum Gegenstand des Vertrages kommt.

00:29:05: All diese Sachen mit links machen zu wollen das wäre nicht ratsam sondern suchen sie sich ja in die Unterstützung sei es nun die kostenlose von den Regierungsorganisationen oder auch über uns, oder auch selbstständig mit entsprechenden Serviceprovidern.

00:29:18: Es gibt viele Anwaltskanzlei noch in Kanada.

00:29:20: Die Kenntnis ist das deutschen Rechtssysteme Hamunuskanadischen.

00:29:23: Ich sage ja, Kanada ist ein Einwanderungsland also sehr häufig geht da die Story von den Familien nur zwei drei vier Generationen zurück.

00:29:30: Insofern ist es auch Verständnis für die europäische Kultur und der Wirtschaftskultur noch dar.

00:29:35: Das sind so Themen, die man auf jeden Fall beachten sollte.

00:29:40: Kann er da die Distanzen?

00:29:42: Das ist manchmal ganz lustig.

00:29:43: Also ich habe Kunden, wo das Gefühl dafür fehlt.

00:29:46: hier sind dann vielleicht schon Exportweltmeister und exportieren in siebzig Ländern.

00:29:50: aber ich treffe sehr häufig in Deutschland einen globalen Ansatz also global exportierend Aber teilweise noch sehr lokal denken aufgrund der Firmengeschichte weil man schon seit fünf Generationen der größte Arbeitgeber an einem kleinen Ort irgendwo in Deutschland ist Und sehr stark verbunden ist mit der Kommune die Geschäftsführer, gerade wenn es eher so klassische Branchen sind dann persönlich nicht häufig im Ausland waren oder intensiv sich auseinandergesetzt haben.

00:30:16: und dann sagen sie naja wir müssen jetzt vom Kaderlaufer was machen und dann bereiten wir den Case vor.

00:30:20: Und dann kommen wir irgendwann zur Auswahl des Standortes.

00:30:24: und da sagen Sie okay wir müssen innerhalb von dreißig Minuten vom Toronto Airport sein.

00:30:28: So dann sage ich ok verstehe logistische Aspekte Aber nochmal.

00:30:34: Sie kommen aus Deutschland, kein kleines Land aber sie wollen das zweitgrößte Land der Welt.

00:30:38: Sie sitzen hier in der Mitte auf der schwäbischen Albe irgendwo zwei Kilometer bis zum Flughafen Stuttgart als zwei Stunden, zweieinhalb Stunden bis nach München zum Flughafen, aber in Kanada wo z.B.

00:30:49: allein die Provinz Alberta mit dreieinheit Millionen Einwohner, vier Millionen Einmänner, ganz knapp eins Komma neunmal größer ist als Deutschland.

00:30:56: da müssen sie in dreizig Minuten am Flughafensein, wo es A sehr... Stau gefährdet ist, B sehr teuer.

00:31:02: Das macht keinen Sinn von den Distanzen.

00:31:04: Also ein kanadischer Arbeitnehmer fährt auch dann mal zwei Stunden zur Arbeit vielleicht nicht täglich aber es sind andere Klimazonen teilweise auch.

00:31:13: also all diese kleinen feinen Aspekte.

00:31:15: ansonsten ist Kanada sehr transparent.

00:31:17: vieles ist an Informationen online verfügbar.

00:31:19: Es ist ein stabiles Land, ein sicheres Rechtssystem.

00:31:23: Aber lassen Sie sich auf den weichen Feldern wie Distanzen, Kultur, Klima und Angerschulsysteme.

00:31:31: Da lassen sich nicht eine Öre führen – es ist nicht Deutschland!

00:31:34: Dann lassen Sie uns gerne noch kurz über den Arbeitsmarkt sprechen so wie die aktuelle Situation ist im Bereich Aerospace und Defense für Ingenieure, für gewerbliche Mitarbeiter aber auch für Software-Entwickler.

00:31:48: meinetwegen Ist das so einigermaßen vergleichbar?

00:31:52: Können wir auch abkürzen dann, wie in Deutschland.

00:31:54: nehmen Sie das so ähnlich wahr und können sie auf?

00:31:57: was zum Gehalsgefüge.

00:31:59: Gibt ja vielleicht den einen oder anderen.

00:32:01: Ich kenne dadurch aus auch welche weil wir eben eine hohe Schnittstelle haben, was das Thema Fluchtzeugkabine angeht jetzt von Hamburg speziell nach Kanada.

00:32:12: da kenne ich auch einige die eben am A-AZweizwanzig Projekt da Kabinenengineering gemacht haben Und ich glaube, meine Firma hat das auch mal irgendwann gemacht.

00:32:22: Die Firma die ich nicht mehr habe, das Ingenieurbüro... Was können Sie uns da sagen über den Arbeitsmarkt und übers Gehaltsgefüge?

00:32:28: Ja, sehr heterogen wie sie sich vorstellen können allein in die Größe des Landes mit den verschiedenen Wirtschaftssektoren und Clusters.

00:32:38: Es gibt ein Parallel zu Deutschland zum Beispiel zum Länderfinanzausgleich hier in Deutschland der in dem Sinne gesetzlich verankert ist.

00:32:48: Das ist ein bisschen auch zusammenhängt mit den Rohstoffpreisen.

00:32:51: Wenn die natürlich sehr hoch sind, dann erleben wir einen überhitzten Arbeitsmarkt vor allen Dingen in West-Kanada.

00:32:57: Da gab es dann – ich kann mich erinnern mal so vor knapp zwanzig, siebzenachten Jahren ungefähr saß ich um Flugzeug von Toronto nach Edmonton und eine junge Frau, fast noch Mädchen saß neben mir, bekam sonst Gespräch.

00:33:11: Sie sagt, sie sei einundzwanzig.

00:33:12: Was machst du?

00:33:13: Was arbeitest du?

00:33:14: Studierst du?

00:33:15: Nee, hat sie abgebrochen.

00:33:16: Sie arbeitet jetzt in der Ölsandindustrie so auf.

00:33:19: Thematisch als auch sicherlich vom Umgangston etwas rauer.

00:33:23: Sagt sich aber kein Thema.

00:33:24: das Gehalt war so attraktiv die.

00:33:26: sie fuhr einen Truck.

00:33:27: Ein vierhundertfünfzig Tonner Caterpillar-Truck.

00:33:30: also dass sind die wo die Reifen doppelt zu hoch großen wie vielleicht wenn wir uns daneben stellen würden und kriegt dafür neunzigtausend Dollar als ungelernte.

00:33:39: Das fand ich natürlich ein sehr sportliches Gehalt für die eben in dem Sinne wenigen Qualifikationen, die man dafür braucht.

00:33:46: Und wenn das so ist, dann sehen wir halt ein Schiff, Mobilität auch von Blue-Color Workers aus Zentral, aus Kanada und Richtung West Kanada.

00:33:55: Wenn es da alles bisschen niedriger ist, gehen sie mal zurückgehen.

00:33:59: Also es ist für mich der zündliche Arbeitsmarkt aber irgendwie scheint sich die Klasse da auch ein bisschen auszugleichen, sodass die arbeitslosen Rate eigentlich jetzt kanadaweit im Durchschnitt zwar fluktuiert, wenn man auf die einzelnen Provinzen schaut, aber im Landesdurchschnitt relativ stabil ist weil sich das eben ein Stück weit ausgeleicht.

00:34:15: Die Gehälter ist es ähnlich wie in Deutschland.

00:34:18: Also wenn sie in neueren Branchen, sei ich jetzt in der ICT-Industrie, Mechatroniker, also irgendwas was noch nicht ganz so viel Angebot wie Santa Mer gibt die man suchen dann müssen Sie definitiv auch tief in die Tasche lang um attraktiv zu sein gerade im Ballungsgebieten wie Montreal, wie Toronto.

00:34:37: das ist dann ähnlich wie hier aufgrund der Nebenkosten die sie noch haben als Arbeitgeber in Kanada ist unter dem Strich billiger und zwei Stelle pro Zentzer billiger als in Deutschland mit den Loden nehmen kosten.

00:34:47: Aber ist es ein sehr weites Gehaltsgefühl, abhängig von wo steht gerade die Wirtschaft?

00:34:51: Welche Branche reden wir und welcher Ort?

00:34:53: wie remote reden wir?

00:34:55: also kann ich Ihnen leider keine dezidierte an Auskunft geben dafür.

00:34:58: das kann halt einfach zu groß.

00:35:00: aber das gibt dann ja eine ganz gute Idee auch und es gibt eben da anscheinend relativ viele parallelen sicherlich auch da weitere Informationen jetzt bekommen, die ich vorher nicht hatte.

00:35:11: Was Lohnnebenkosten angeht was sie eben erwähnt hatten zum Beispiel Jetzt haben wir eine starke Nachfrage im Defense Sektor speziell wenn Sie heute hundert Millionen kanadische investieren würden in die kanadische Aerospace und Defense Industrie.

00:35:32: Ich hoffe, Sie sind da nicht allzu sehr befangen!

00:35:34: Wie würden sie die verteilen oder wo würden sie investieren?

00:35:39: Gibt es da irgendwie so ein Business Case, wo wir sagen also ich würde alles darauf setzen oder auf die drei Felder?

00:35:46: Irgendwann im Studium hat man ja vielleicht mal gelernt dass man nicht alles in einen Topf werfen soll.

00:35:51: Also Diversifizierung macht aus Risiko und sicherlich immer Sicht.

00:35:56: Ja, der Luftfahrtssektor wenn man den Zivilen betrifft bebetrachtet kann man so ein bisschen unterteilen zwischen seit dem OEM-Geschäft was ist sehr häufig zum Beispiel wenn ich aus Sicht meiner Kunden hier sehe deutsche europäische Unternehmen investieren abhängig.

00:36:11: wann gibt es neue Plattform oder Erhöhung der Produktionsraten.

00:36:17: Die Nachfrage nach den zivilen Flugzeugen, Hubschraubern und so weiter.

00:36:22: Das ist ähnlich wie in der westlichen Welt.

00:36:26: Kanada, wie gesagt, ist sicherlich fliegen mehr an der DNA weil viele Gebiete eben nur mit Hubschaubern oder kleineren Flugzeuge auch am Wasserflugzeugen erreichbar sind.

00:36:35: Gerade wenn diese Ice-Rows die sie ansprachen dann im Sommer nicht existieren kann man eben mit dem Floating Flugzeug dann irgendwo landen.

00:36:44: also das ist eine relativ konstante Nachfrage.

00:36:47: Wichtiges Thema ist in Kanada MRO logischerweise, weil aufgrund der Größe des Landes, der entsprechenden Luftfahrtkompetenzen – das war schon historisch so.

00:36:58: Ich weiß gar nicht ob es Hannover mal wemte aber das sind frühen Jahre, wenn aus der EMAL den DDR dann eben die Airline geflogen ist zu den sozialistischen Freunden in Zentralamirika oft zwischen Stops und Kanada waren um dann eben aufzutanken

00:37:10: usw.,

00:37:11: also ganze Thema MRO vor allen Dingen an den Christen Kanada.

00:37:14: da gibt's eigentlich ein konkretes Wachstum.

00:37:17: Bestes Beispiel aus deutscher Sicht, was wir da hatten vor zwei Jahren war das Stilufthansa Technik aus Hamburg.

00:37:24: Die schon länger Montreal unterwegs waren jetzt auch in Calgary ein Standort aufgemacht haben mit entsprechender Testzelle und Wartung von Flugzeugturbine

00:37:32: etc.,

00:37:33: also kann man vergleichen.

00:37:35: Der Elephant Room ist wie gesagt die Fansgeschäft und dann eben die entsprechende Dual-Use.

00:37:40: Aufgrund der Geografie der Dimensionen des Landes ist das Thema autonomes Fliegen, Überwachung von Infrastruktur.

00:37:47: Sei es Pipeline, Öl und Gas, sei es Landwirtschaft.

00:37:50: Das sind alles Themen die schon immer da waren.

00:37:52: Also das ist ein Thema was Evergreen ist.

00:37:54: Da würde ich sagen, da kann man sich in Kanada entsprechend positionieren.

00:37:59: Ich sagte ja von dir eine große Summe im Raum, die Kanada plan zu investieren in den Verteidigungsbereich unter dem Motto Build Partner bei, also nicht bei und dann vielleicht Partner.

00:38:09: Und jedenfalls bauen wir.

00:38:11: Nein, sondern es geht darum ein möglichst großen Workshare an in Kanada ansässige Unternehmen zu geben.

00:38:17: Das können generische kanalische Unternehmen sein, oder weil aufgrund der in den zehn Kerngebieten nicht vornahnte die hohen Nohnkapazitäten nicht groß genug sind.

00:38:26: Internationale Unternehmen mit denen auch wir arbeiten, die sich dann niederlassen also eine dieser Zehens-Kerngebiete sind sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

00:38:34: Ich erwähne davorhin das zweite große Thema kritische Rohstoffe ist vielleicht nur ingeregt mit dem Luftfahrtbereich verwandt, aber auch da braucht man ja auch entsprechende Mineralienmetalle für Selbstbeschichtung Verstärkung usw.

00:38:49: Also das sind so Bereiche wo ich jetzt genau hinschauen würde was vielleicht auch aufgrund der engeren Verzahnung von Deutschland und Kanada, ich erwähnte ja das Freihandelsabkommen.

00:39:00: Kanada hat ja nicht nur ein Freihandsabkommen mit der EU sondern Kanada haben Freihändelsabkommens, fünfzehn wichtige Freiheitsabkommen bei denen sie glaube ich einen Sechzig Prozent des weltweiten BIP erreichen können.

00:39:10: also Ich sehe europäische Unternehmen die bauen in Kanada einen Hub auf und exportieren dann eben Zoll frei Richtung asiatischen Märkte zum Beispiel auch weil dann vielleicht Kanada noch näher dran ist als Asien vom unternehmerischen Denken.

00:39:24: Das ist ein Bereich, wo ich auf jeden Fall schauen würde und vielleicht sehen wir da auch Verlagerungen von energieintensiven Produktionsschritten die in Deutschland zumindest nicht auf kurze Sicht so schnell wieder zu vernünftigen Preisen hinzubekommen sind wenn wir in Kanada Kilowatt Stunden dafür Ja, zweieinhalb drei Cent bekommen.

00:39:44: Das ist natürlich für energieintensive Arbeitsschritte in den ersten Phasen eine Wertschungskette sehr interessant.

00:39:50: Also in diese Bereiche würde ich vielleicht reingehen.

00:39:54: Es gab ein paar große Investitionen KKMS oder als Prefersupplier ausgesucht um Kanada-Zwölfe neue U-Boot zu liefern.

00:40:02: Da verhandelt man derzeit den Vertrag.

00:40:04: Aufgrund einer hundertprozentigen Offset-Politik heißt das natürlich, da sind auch Chancen für ganz viele Supplier die im weiteren Kontext eben auch vielleicht von diesem Deal oder von weiteren die Folgen sind.

00:40:17: Auch speziell für den deutschen Mittelstand auf vielleicht hier zwei oder drei.

00:40:21: Ich denke jeder U-Boot-Supplier von TKMS wird sowas mitverfolgen so wie ich damals dass ja auch mit verfolgt habe als dann von Ihnen bereits erwähnt Bombardier mit Airbus da eng verzahnt hatte und dann daraus resultierend auch einige Flugzeugkabinenprojekte, die ich bereits erwähnt habe entstanden sind.

00:40:45: Lassen Sie uns ganz kurz noch auch die Perspektive Mitarbeiters betrachten.

00:40:50: also wenn ich das jetzt hier höre und ich bin deutscher Ingenieur und kann was?

00:40:57: Wie schwer wie leicht ist es vielleicht nach Kanada auszuwandern und da anfangen zu arbeiten.

00:41:05: Gerade um Ihnen auch noch mal einen Stichwort zu geben, wir in Deutschland beschweren uns ja oft über die Bürokratie.

00:41:13: ich habe die Erfahrung gemacht.

00:41:14: nun war ich nicht global aktiv aber Bahnen Frankreich England und Indien habe ich so ein bisschen auch arbeiten dürfen und habe festgestellt Insbesondere in Europa ist die Bürokratie überall relativ stark ausgeprägt und die Auflagen für Arbeitgeber.

00:41:33: Also Hand aufs Herz, wie leicht es ist für ein Ingenieur jetzt auszuwandern?

00:41:37: Und zu sagen ich bewerb mich mal bei Pred and Whitney irgendwie in Kanada zum Beispiel oder Bombardier und ich will da anfangen in Relation zur Europas.

00:41:47: Ja, auch da wieder eine salomonische Antwort.

00:41:50: Es kommt drauf an.

00:41:51: also natürlich Bürokratie ist auch was man in Kanada buchstabieren und schreiben kann.

00:41:56: es wäre auch vermessen zu sagen dass das alles wie in einem kleinen zentral regierten land nicht so wäre.

00:42:03: kanada ist ein föderales land Und im vergleich zu deutschern haben die provincen teilweise ein viel größeres kompetenz spektrum als die bundesländer.

00:42:13: um auf ihre frage einzugehen Das hat zu Fällen geführt, wo dann entsprechend ein deutscher Ingenieur sie nannten das.

00:42:21: Dann entsprechend nicht von einer Bundesbehörde anerkannt werden musste mit seinen Qualifikationen sondern eben von der entsprechenden Provinz Authority was seine fachlichen Qualifikationsunbetrifft.

00:42:31: und da hatte ich auch Fälle gerade so in den Bundzeiten der Ölstoffindustrie, der ÖL-Nustrie wurde dann eben einen nachgewiesenermaßen erfolgreicher jährig tätiger deutsche Ingenieur dann die entsprechende Approval nicht bekommen hat von dem Provinzboard, was dann eher vielleicht ansprachlichen kleinen Hindernissen lag und dass er plötzlich nicht mehr berechnen Schweißen oder was auch immer machen konnte.

00:42:56: Also das ist eine Thematik.

00:42:57: also gewisse Ragtape in Kanada zwischen den Provinzen existiert.

00:43:01: Das versucht man jetzt auch entsprechend ein bisschen zu reduzieren, zur Streamline-Thema auch Approvals für größere Beschaffungsprojekte.

00:43:10: Dass der Premierminister einen sogenanntes Major Project Office geschaffen hat wo man eben dann sagt Ein Projekt von den großen strategisch wichtigen Projekten, ein Projekt, ein Review für ein Jahr und dann will man das sozusagen auf einer waagerechten Ebene durch haben.

00:43:25: Das hilft jetzt nicht den Ingenieur auf der persönlichen Ebene, aber ich will nur sagen die Überlegung und die Erkenntnisse das es da was zu tun gibt sind da.

00:43:32: Also wenn Sie nach Kanada kommen sei es weil sie sich persönlich beim kanalischen Unternehmen berorben haben und da entsprechend leben möchten mit ihrer Familie oder bei ihnen zu einer Investition eines deutschen Unternehmens Mit rüberkommen brauchen sie eine Arbeitsgenehmigung, ab einem gewissen Schritt.

00:43:47: Für die ersten Schritte wie Projektaufbauakquise das machen Sie ganz normal für sechs Monate Einreise mit dem Schengenpass.

00:43:54: Da wollen Sie kein Visum und keine Genehmigung

00:43:56: etc.,

00:43:56: aber wenn Sie physisch in dem Sinne arbeiten können ausführen, brauchen Sie eine Arbeits- genehmigung würde jetzt so weit führen den Prozess zu erklären.

00:44:02: Das dauert!

00:44:04: Je nach Jahreszeit und auch da wieder sparten kann, je nachzumeins die Auswanderer.

00:44:10: Dass wir natürlich Peakzeiten im Einwanderungssystem in Kanada erleben meistens nach den Ferienzeiten.

00:44:16: Die Bearbeitungszeit ist dann eben ein paar mehrere Wochen etc.

00:44:22: Und dann müssen sie sich ihre Qualifikation anerkennen lassen, sei es als Krankenschwester oder als Ingenieur meistens in der Provinz.

00:44:29: Es gibt Programme von Kanada wie man das beschleunigen kann.

00:44:31: Also da gibt's Listen von Job-Classificationen die derzeit bevorzugt wird.

00:44:38: Ich sage ja Kanadas ist ein Einwanderungsland und Bevölkerungswachstum geht einher mit wirtschaftlichen Wachstum.

00:44:44: Also Kanada hat über den letzten Jahr die Politik verfolgt, dass kein Wirtschaftswachstums ohne qualifizierte Anwanderung so möglich gewesen wäre.

00:44:53: Insofern gibt es dann Wege wie man das entsprechend beschleunigen kann teilweise auf zwei Wochen Genehmigungszeit wenn es eine der gesuchten Qualifikationen ist.

00:45:01: also müsste man im Einzelfall betrachten.

00:45:03: aber ja leider muss ich sagen auch in Kanada gibt es natürlich bürokrativ glaube ich in jedem Land der Welt.

00:45:10: Aber Herr Tollin das Gute ist, ich hatte ChatGPT am Anfang erwähnt.

00:45:12: Das kann ja jeder interessant dann entsprechend entweder googeln oder eben bei chat gpt eingeben.

00:45:18: was wird gerade gesucht?

00:45:19: Da wird man sicherlich auch die richtige Quelle finden.

00:45:21: da müssen wir gar nicht das ausführliche beschreiben.

00:45:23: aber das sind sehr hilfreiche Hinweise für Potenziell interessierte Menschen, weil den ein oder anderen kenne ich auch.

00:45:31: Der sagt Ich hab die Schnauze voll!

00:45:32: Ich will hier nicht mehr in Deutschland sein.

00:45:34: Wieso?

00:45:34: Weshalb warum immer?

00:45:36: und dann ist Kanada ja eine Option für den einen oder anderen und da muss jeder sich dann eben durchkämpfen und diese Auswandersendung kenne Hoffentlich nach den Ice Road Truckers dann irgendwann kommt.

00:45:54: Herr Tollin, wir begeben uns so ganz langsam auf den Lander an Flug.

00:45:58: aber eine Frage die ich meinen Gästen eigentlich immer stelle ist habe Ich wissen etwas anzusprechen?

00:46:09: gibt es ein thema was sie gerne noch hier dropen möchten?

00:46:15: Das ist ja so, dass wir einen ganz bunten Blumstrauß hier in der Hand halten gemeinsam und darauf blicken.

00:46:22: Also man könnte ja noch in jedes Detail einsteigen – der Defensebranche, also mir fallen so viele Folgefragen ein!

00:46:29: Aber ich würde den Ball mal ganz elegant an sie spielen und sagen Famous Last Words.

00:46:35: Was muss der Hörer noch wissen?

00:46:37: Was habe ich vergessen zu

00:46:38: fragen?!

00:46:41: Ja, wie sie sagt man kann sicherlich ein Vieles noch einsteigen.

00:46:44: Aber beim Fußball ist ja der Doppelpass meistens die Krönung.

00:46:46: also sofern spiele ich den Pass in dem Sinne gerne zurück weil ich glaube das wird jetzt soweit führen.

00:46:51: Das Gute ist was sich jetzt feststelle auch im privaten Bekanntenkreis dass wenn man sich vielleicht lange nicht gesehen hat ganz letzte Woche habe ich jemanden am Flughafen Düsseldorf getroffen aus Studienzeiten haben es echt seit Studienzeit nicht gesehen.

00:47:04: und ja was machst du so von Familie über die üblichen Fragen?

00:47:09: viele Jahre stabil für die kananische Regierung tätig und sofort kommt aus der Pistole schossen, ja das sind jetzt unsere besten Freunde.

00:47:17: Und genau das ist auch so.

00:47:18: So wird Kanada derzeit dargenommen und vor allen Dingen es wird wahrgenommen wenn sie vor fünf Jahren eine deutsche Zeitung aufgeschlagen hätte.

00:47:25: Die Anzahl der kanadarelevanten Artikel pro Jahr Ob sie zwei Hände gebraucht hätten, weiß ich nicht.

00:47:31: Ich habe es ja nicht gezählt.

00:47:32: Das hat unsere Pressabteilung sicherlich gemacht aber das war jetzt in den führenden Medien in Deutschland vor allem die Printmedien zu der Zeit nicht unbedingt der Fall.

00:47:39: Es ging meistens um die Ölenustrie oder Sandindustrie.

00:47:42: Bombardier kam vielleicht mal vor.

00:47:43: Es gab auch mal sowas wie Blackberry.

00:47:45: Die gibt's auch immer noch Aber Sie machen nicht mehr das Device was noch vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren jede Führungspersönlichkeit hatte Konnte vielleicht noch im Automobilbereich den einen oder anderen zu lieferenden Magna, da gab es irgendwie auch Marbelle.

00:48:00: und irgendwann war man dann eigentlich bei der Natur beim Tourismus, beim Icehockey, bei den Bären usw.

00:48:06: Alles schöne Themen.

00:48:07: die gibt's auch und machen Kanada immer eine Reisewert.

00:48:10: jetzt ist es so sie schlagen die Presse auf und Sie hören das ist Überlegung von Seiten der Europäischen Union kann er ein assoziiertes Mitglied zumachen Auch wenn es die deutsche Bundesregierung paar andere ein bisschen differenzierter sehen.

00:48:23: Es gibt Abkommen, die geschlossen wurden, sei es diesen Let-of-Intent im Rohstoffbereich, sei das seit Jahren existierende Freihandelsabkommen, sei ist eine Partnerschaft im Bereich AI, im Bereich Defense, sei's ein strategisches Partnership Agreement was Kanada bilateral mit Deutschland derzeit noch probiert aus zur Arbeit zusätzlich zum europäisch kanadischen Freiheitsabkommen.

00:48:46: also sie können eigentlich derzeit Kanada nicht ausweichen.

00:48:49: Das macht für uns leichter.

00:48:51: Das heißt also, klinken putzen muss man in meinem Job vielleicht eh weniger weil irgendwann wenn man was mit Kanada fragen hat landet man irgendwann bei uns entweder direkt oder indirekt.

00:49:02: aber zumindestens muss man nicht erklären.

00:49:04: Man muss mich anfangen und diese Aha-Effekt auch was das gibt es bei euch in Kanada alles wie zum Beispiel die Automotive EMS

00:49:11: usw.,

00:49:12: dass setzt sich immer mehr durch.

00:49:14: Also insofern ist das ein Momentum wie ich so nie gesehen habe kann also nur jeden ermutigen einfach mal ein bisschen mehr zu lesen wieder oder entsprechende Berichte zu schauen.

00:49:23: Da werden Sie sehr viel über Kanada noch zusätzlich erfahren, als was wir jetzt vielleicht in der dreiviertel Stunde besprechen

00:49:29: konnten.".

00:49:30: Dann lassen Sie mich ganz kurz auch noch fragen weil sie eben die Pressestelle erwähnt hatten und ich kann mir vorstellen dass einige Hörer das auch interessiert.

00:49:38: Sie arbeiten in einer kanadischen Botschaft.

00:49:40: wie viele Menschen arbeiten dort bei Ihnen?

00:49:43: In der Botschaft?

00:49:44: Und wie groß ist das Haus?

00:49:47: Wie lange sind Sie schon persönlich dann auch vor Ort.

00:49:51: Sie hatten ja erwähnt, dass sie auch mal in Sibirien beruflich waren, wenn ich das richtig rausgeholt habe... Also da wird man ja auch neugierig jetzt und da muss ich nochmal die Schleife fliegen mit Ihnen!

00:50:04: Genau, also ich bin jetzt eigentlich die Solangebe der Botschaft seit zwei tausend fünf.

00:50:09: Seit sie in diesen Gebäude sitzt hier genau downtown Berlin Leipziger Platz neben Potsdamerplatz Eigentlich mit drinnen geschälen im ehemaligen Niemandsland.

00:50:19: Von oben können wir kanadischen Gästen dann immer die beiden Maustreifen zeigen zu einem und zur anderen Seite.

00:50:24: Das ist mal historisch ganz interessant.

00:50:27: Ja also gute zwanzig Jahre jetzt in dem Job tätig.

00:50:31: Wir sind im Haus glaube so Die Hundertdreißig-Kollegen, also alle Funktionen die so eine Botschaft hat neben dem entsprechenden Autorage der Botschafterin.

00:50:44: dann Funktionen nehmen, wie die politische Abteilung und die Kulturabteilung.

00:50:47: Also wir haben jetzt über Wirtschaft vor allem geredet.

00:50:49: Aber es gibt ja unheimliche Beziehungen auch in anderen Bereichen.

00:50:53: Sei es zum Beispiel Kultursport, sage ich ja Eis, okay?

00:50:55: Ich meine Leon Reisertl als deutscher bester Spieler seit vielen Jahren erfolgreich, wenn man Tim Stützler im Norden war usw.

00:51:03: Es gibt mittlerweile sehr gute Spielerdeutsche, die da spielen Und viele Kanadier, die bei uns spielen.

00:51:08: Ich bin das Team der Eisbären Die Kanadi, wenn sie ihr Passport verlängern müssen oder ein Thema haben Die sind lieber uns zu Gast, da haben wir eine enge Kooperation.

00:51:15: Es gibt so was wie den Cirque du Soleil, es gibt kanadische Künstler im Bereich Schauspiel die dann zur Berlinale vielleicht verbaut schauen oder aus dem Bereich Musik sei es ein Brian Adams, sei es einen Arcade Fire und amerikanerischen Bands.

00:51:28: also es gibt viele Ankünfungspunkte aber wie gesagt hundertreißig mal ungefähr hier in der Botschaft in allen Funktionen.

00:51:35: Spannend!

00:51:36: Und sie selber, seit dem Jahr zweitausendfünf vor Ort und vorher dann auch global irgendwo anders gewesen.

00:51:42: Also durchaus besteht auch die Möglichkeit dann anscheinend als Deutscher sich bei einer Botschaft zu bewerben und da dann Karriere zu machen.

00:51:54: Wir haben sehr viele Lokalkräfte, die Diplomaten wie üblich rotieren alle paar Jahre.

00:51:59: Die Lokarkräfte sind dann häufig das Continuum was natürlich zum Aufbau von Landfrist in Beziehung gerade im Bereich auf Wirtschaft durchaus hilfreich ist.

00:52:08: In unserem Abteilung hier, das ist eine relativ große Wirtschaftsabteilung und Fokus vor allem auf Handel aber auch ein paar Spezialisten in unserem Team die dann eben europäische Unternehmen unterstützen nach Kanada zu gehen.

00:52:20: Die meisten von uns haben privatwirtschaftlichen Background und kennen sich halt in den beiden Ländern aus sowohl beruflich als auch mein Kollege zum Beispiel hat in Kanada studiert.

00:52:29: ich bin da zur High School gegangen als Teenager also sofern man kennt das Land eigentlich schon recht gut und länger.

00:52:36: Diese Affinität sollte sicherlich dann vorhanden sein oder das ist sicherlich hilfreich.

00:52:41: Herr Taulin, dann bedanke ich mich sehr herzlich für Ihre Zeit auf die Freundschaft.

00:52:48: Letzte Frage wie gehen die Mittermwahlen aus heute?

00:52:52: Wagen Sie eine Prognose?

00:52:53: Ich habe bevollztes Verständnis wenn sie sagen auch das gucke ich mir auch dann irgendwie im Fernsehen an und dann schauen wir mal haben sie eine Prognoße für uns?

00:53:02: Ich habe keine Prognose und da ich jedes Mal verliere bei Sportwetten, auch wenn ich mir arrogant dabei rein will, dass ich ein bisschen was von Fußball-Neißhockey verstehe mache ich lieber keine Prognoße.

00:53:13: Ist klar vollstes Verständnis dafür.

00:53:15: in diesem Sinne herzlichen Dank und auf bald Herr Tholin!